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CPUs unter Linux deaktivieren

Klingt komisch, ist aber u.U. hilfreich: Abschalten von CPU's (Kernen) auf Mehrkernmaschinen! Warum kann das sinnvoll sein? Weil gewisse SW-Anbieter Ihre CPU-Lizenzierung nach der Anzahl der Kerne im System berechnen und Virtualisierung nicht immer möglich/gewünscht ist (bzw. nur ein bestimmtes Virtualisierungsprodukt akzeptiert ist). [Ich nenne mal keinen Firmennamen.] *** ungetestet *** Linux bietet die Möglichkeit per Kernelparameter maxcpus die Zahl der CPU's zu begrenzen. (Erweitern geht wohl leider nicht ;-)) Beispiel für GRUB: Edit your grub.conf file: # vi grub.conf Append parameter maxcpus at the end of Kernel line. A the end it should read as follows: kernel /boot/vmlinuz-2.6.13-Ora10g root=/dev/sda1 ro maxcpus=2 Save and close the file. Reboot system: # reboot Quelle: http://www.cyberciti.biz/tips/linux-limiting-or-restricting-smp-cpu-activation-in-smp-mode.html

Umgebungsvariablen per Script setzen

Für's einfacherere Handling von mehreren Oracle-Home's auf einem Server hat es sich bewährt, alle benötigten Umgebungsvariablen in entsprechende Scripte zu packen und bei Bedarf aufzurufen. source ~/env_ora102SE.sh Der Inhalt eines solchen Scriptes könnte z.B. wie folgt aussehen: export ORACLE_BASE=/d01 #export ORACLE_BASE=/opt/oracle/ export ORACLE_HOME=/opt/oracle/product/10gR2SE export NLS_LANG=german_germany.we8iso8859p15 export NLS_DATE_FORMAT="dd.mm.yyyy hh24:mi:ss" export PATH=$ORACLE_HOME/bin:$PATH export LD_LIBRARY_PATH=$LD_LIBRARY_PATH:$ORACLE_HOME/lib export PS1='[\u@\h \W]\$ ' alias ll='ls -lhtr' alias o='set|grep ORA' alias ora='ps -ef|grep [ao][sr][ma]_;ps -ef|grep oraclef' alias plus='sqlplus / as sysdba' alias sv1='export ORACLE_SID=sv1' Im unteren Teil sind einige Aliase definiert, die das Abfragen der aktuellen Umgebung oder den Aufruf einiger Programme deutlich vereinfachen.

Install Oracle 10gR2 unter RH Linux

Für die Installation von Oracle 10gR2 (und anderen) sind zusätzliche rpm's nach der Installation von RH-Linux notwendig: benötigter Kernel: 2.6.9-5.0.5.EL prüfen mit: uname -r benötigte Pakete und Versionen (oder neuer): * binutils-2.15.92.0.2-10.EL4 * compat-db-4.1.25-9 * control-center-2.8.0-12 * gcc-3.4.3-9.EL4 * gcc-c++-3.4.3-9.EL4 * glibc-2.3.4-2 * glibc-common-2.3.4-2 * gnome-libs-1.4.1.2.90-44.1 * libstdc++-3.4.3-9.EL4 * libstdc++-devel-3.4.3-9.EL4 * make-3.80-5 * pdksh-5.2.14-30 * sysstat-5.0.5-1 * xscreensaver-4.18-5.rhel4.2 * libaio-0.3.96 * openmotif21-2.1.30-11.RHEL4.2 (nur für Oracle demos benötigt) prüfen mit: rpm -q binutils compat-db control-center gcc gcc-c++ glibc glibc-common gnome-libs libstdc++ libstdc++-devel make pdksh sysstat xscreensaver libaio openmotif21 Damit sollten alle benötigten Pakete an Bord sein und die eigentliche Installation gelingen...

DataProtector 6.0 unter Linux: Installation und Einbindung in RMAN

Auf dem Zielsystem 1. root: Kopieren der DataProtector Software auf den Server (beide CD's !) 2. root: Installation der DataProtector Software (tar -zxvf .tar.gz) cd /LOCAL_INSTALL ./omnisetup.sh -source /opt/oracle/install/DP55/ -server backup2 -install da,oracle8 wobei: - source - Quellverzeichnis für Installation - server – DNS-Name des Backupservers - install – zu installierende Optionen - hier: o da – Disk Agent o oracle8 – Oracle Integration Hinweis: Die Installation geht nach /etc/opt/omni/... - Config-Dateien /opt/omni/... - Basisinstall /car/opt/omni/... - Logdateien (DP5.5.: /usr/omni/...) bei Problemen: o nur ./omnisetup.sh aufrufen und interaktiv die Module installieren o Cell_Server mit ./omnisetup.sh –server backup bekannt machen o manuell Datei cell_server im Verzeichnis /usr/omni/config/client erstellen: Inhalt: DNS-Name des DataProtector-Cell-Servers (z.B. dpserver) 3. oracle: (Oracle 8i/9i/10g) Einbindung in RMAN durch LINK · ALLE Daten...

Oracle Konfig-Files in Linux-Systemen

folgende "Config"-Files finden sich unter Linux-Systemen: oratab: * /etc/oratab dbhome: * /usr/local/bin/dbhome oraenv: * /usr/local/bin/oraenv coraenv: * /usr/local/bin/coraenv

RAW-Devices unter LINUX erstellen

Alles als User root. 1) Partition erstellen fdisk /dev/sd? (für SCSII-Platten) oder fdisk /dev/hd? (für IDE-Platten), wobei ? die Kennung der Festplatte a-z ist im fdisk: m - für Hilfe (... ohne Worte!) p - "print" - zeigt die aktuelle Partitionstabelle an n - "neu" - erstellt eine neue Partition w - "Write/Exit" - schreibt die Änderungen fest und beendet fdisk. 2) neue Partition(en) als RAW-Device einbinden - prüfen: raw -a -> zeit alle aktuellen RAW-Devices - Eintragen: Datei /etc/sysconfig/rawdevices (Bsp.: /dev/raw/raw1 /dev/sda5 -> ordnet das erste RAW-Device (raw1) sda5 zu, wobei sda5 die 5.Partition auf dem ersten (a) SCSII-Device (sd) ist - Platten-Geräte einbinden: service rawdevices restart - evtl. Rechte vergeben: chown oracle.oracle /dev/raw/raw4 Damit sind die RAW-Devices eingebunden und können genutzt werden. WICHTIG: Um den Zugriff auch nach einem Serverneustart zu ermöglichen, müssen die raw-Devices für den oracle-User l...

DataProtector 5.5 unter Linux: Installation und Einbindung in RMAN

Auf dem Zielsystem 1. root: Kopieren der DataProtector Software auf den Server 2. root: Installation der DataProtector Software cd /LOCAL_INSTALL ./omnisetup.sh -source /opt/oracle/install/DP55/ -server backup2 -install da,oracle8 wobei: - source - Quellverzeichnis für Installation - server – DNS-Name des Backupservers - install – zu installierende Optionen - hier: o da – Disk Agent o oracle8 – Oracle Integration Hinweis: Die Installation geht nach /usr/omni/... bei Problemen: o nur ./omnisetup.sh aufrufen und interaktiv die Module installieren o Cell_Server mit ./omnisetup.sh –server backup bekannt machen o manuell Datei cell_server im Verzeichnis /usr/omni/config/client erstellen: Inhalt: DNS-Name des DataProtector-Cell-Servers (z.B. dpserver) 3. oracle: (Oracle 8i/9i/10g) Einbindung in RMAN durch LINK · ALLE Datenbanken STOPPEN · Je ORA-HOME Link zum DP setzen: (User oracle) cd /lib mv libobk.so libobk.so_org ln –s /usr/omni/lib/libob2oracle8.so l...

Installation Patch für DataProtector5.5 unter LINUX

Installation Patch für DataProtector5.5 unter LINUX - Download Patch von http://support.openview.hp.com/patches/dp/5.50/s700_800_11.X.jsp - mkdir tmp - cd tmp/ - cp ../PHSS_34495 . - PHSS_ auspacken: sh PHSS_XXXX Warnungen ignorieren, dann erhalten Sie 2 Dateien: PHSS_XXXX.depot und PHSS_XXXX.text - Wegmoven des Patch Files mv PHSS_XXXX org_PHSS_XXXX - entpackt das Depot File tar xvf PHSS_XXXX.depot - cd cd PHSS_34495/OMNI-OR8-P/opt/omni/databases/vendor/*./../packet.Z, wobei gpl für Linux steht - gunzip packet.Z -> packet - mv packet packet.Z - gunzip packet.Z - tar xvf packet - Org.Verzeichnisse sichern: cp -rf /usr/omni/bin/ /usr/omni/org_bin cp -rf /usr/omni/lib/ /usr/omni/org_lib - Kopieren Sie die erhaltenen Dateien aus ./bin bzw. ./lib nach /usr/omni/bin bzw. /usr/omni/lib usw. cp -rf bin/* /usr/omni/bin/ cp -rf lib/* /usr/omni/lib/ => Fertig! Wichtig: Die abenteuerliche Mischung aus doppeltem gunzip und tar-Packen ist ernst gemeint!

Konfigurationen für Linux-Systeme mit Oracle

Auf den Oracleseiten gibt es eine neue Rubrik: Oracle Validated Configurations auf der empfohlene Konfigurationen für Linux-Systeme sehr detailiert beschrieben sind. Für Redhat 4 Upd3 finden sich hier zum Bsp. alle Systemeinstellungen, die den Installer dazubringen, ohne zu meckern seine Arbeit zu verrichten. Ein Auszug gefällig: Boot options elevator=deadline /etc/modprobe.conf: options e1000 FlowControl=1 (if using e1000) options hangcheck_timer hangcheck_reboot=1 /etc/sysctl.conf settings fs.file-max=327679 net.ipv4.ip_local_port_range=1024 65000 kernel.msgmni=2878 kernel.msgmax=8192 kernel.msgmnb=65536 kernel.sem=250 32000 100 142 kernel.shmmni=4096 kernel.shmall=3279547 # set to a value half the size of physical memory kernel.shmmax=3700000000 kernel.sysrq=1 # rmem_max can be tuned based on workload to balance performance vs lowmem usage net.core.rmem_default=262144 net.core.rmem_max=2097152 net.core.wmem_default=262144 net.core.wmem_max=262144 fs.aio-max-nr=3145728 vm.lower_zon...

ASM mit raw-Devices unter Linux

Mit ASM können auch raw-Devices sehr einfach für die Nutzung in Oracle-Umgebungen eingebunden werden. Die Schwierigkeiten und der Verwaltungsmehraufwand mit raw-Devices enthallen mit ASM völlig, was bleibt ist ein spürbarer Geschwindigkeitsvorteil (wer was und wieviel schneller ist soll hier nicht thematisiert werden...) Wie können raw-Devices unter Linux (hier RedHat ES3 Upd 7) eingebunden und für ASM verfügbar gemacht werden? Hierzu gibt es auch ein sehr gutes Metalink Doc: Note:249992.1. * neue LUN's zuweisen (Bsp: LUN4) * mit hp_rescan -a nach neuen LUN's suchen * mit lssd Zuordnung prüfen (im Beispiel: sdd 0,0,0,4 COMPAQ MSA1000 VOLUME 5.02 5005-08b3-0091-e3c1 soll heißen, LUN04 ist als /dev/sdd verfügbar) * Mapping des raw-Devices in Datei /etc/sysconfig/rawdevices eintragen (Bsp.: /dev/raw/raw4 /dev/sdd) * Zugriff für Oracle-User ermöglichen: chown oracle.oracle /dev/raw/raw4 * Platten-Geräte einbinden: service rawdevices restart Damit ist das LUN für ASM si...

ASMlib konfigurieren

Hintergrund: Um den Einsatz von ASM unter Linux zu erleichtern, wird die Kernelerweiterung ASMlib als rpm installiert. Über /etc/init.d/oracleasm wird ein Dienst installiert, der die Einrichtung von ASM-Platten stark vereinfacht. ASMlib-Webseite: http://www.oracle.com/technology/tech/linux/asmlib/install.html Installation: [root@server ~] /etc/init.d/oracleasm configure ASM-Platten erstellen: 1) LUN erstellen 2) evtl. Rescan des SCSI-Busses: [root@server ~] hp_rescan -a 3) EINE primäre Partition auf LUN erstellen: [root@server ~] fdisk /dev/sdX 4) neue Partition als ASM-Platte [root@server ~] /etc/init.d/oracleasm createdisk R05_01 /dev/sdX1 5) Rescan und Listing [root@server ~] /etc/init.d/oracleasm scandisks [root@server ~] /etc/init.d/oracleasm listdisks 6) In bestehende ASM-Diskgroup einbinden oder neue ASM-Diskgroup erstellen Wichtig: ASM_DISKSTRING korrekt setzen! -> für 10gR2: [oracle@server ~] export ORACLE_SID=+ASM [oracle@server ~] sqlplus / as sysdba SQL> alter system...